Landart in Thun

Obwohl das öffentliche Interesse an unserer Aktion eher bescheiden war, spazierten wir mit Handwagen und diversen Kesseln und Säcken ausgerüstet vom Manorplatz Richtung Schadaupark.Bevor wir uns im Schadaupark ins Unterholz verkrochen, säuberten wir den gepflegten Rasen, über welchen die Herrschaften vom Schloss aus die Natur zu betrachten lieben (klassische englische Gepflogenheit)

Da sammelten wir unter anderem die aufgesprungenen Hülsen der Frucht des Tulpenbaumes und von den vergilbten Ginkoblätter, welche uns entgegen leuchteten.Unter einer Kastanie und einem Ahorn fanden wir die Spuren der vergangenen heftigen Gewitter. Die noch unreifen Früchte lagen wie gesät am Boden.Ein Blick in die Baumkronen zeigte uns den Weg zu den Zäpfen der Föhre und Rottanne.Schnell füllten sich unsere Gefässe und Säcke. Selbstverständlich auch mit allerlei Zivilisationsmüll.

Nach dem Picknick am See steuerten wir wieder Richtung Thun “City”. Auf dem Rathausplatz stiessen noch andere “Ärdeler” zu uns und mit kindlichem Geist und kreativen Feuer legten wir zusammen das am Morgen Gesammelte zu Landart Bildern aus.Dabei wurden wir von vielen Passanten mit neugierig fragenden  Augen    beobachtet.

Wir Hinterliesen den Rathausplatz ohne Müll, diesen entfernten wir wieder aus den Kunstobjekten.Ein solcher Tag öffnet Dir die Augen für eine Welt, die Du in Deiner Alltagshektik nicht mehr wahrnehmen kannst.

Dies war nicht das letzte mal Landart in Thun. Der Herbst kommt bestimmt.

“Ärdele”Team

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