05.09.2014

Stangenbohne „Chamäleon“

Die Früchte der Stangenbohnensorten Muotathaler und Blauhilde sind tief dunkelviolett, fast schwarz. Daher ist man recht erstaunt, dass diese nach dem Kochen grün aus der Pfanne kommen. Diesen Vorgang verglich ein achtjähriger Junge mit einem Chamäleon. Dieses Tier kann auch seine Farbe wechseln. Und diese Bohnensorten ändern ihre Farbe auch, wie ein Chamäleon.

Nun ist Ende August und ab dann  kehrt etwas Ruhe in den Garten ein. Das Pflanzen-wachstum, insbesondere auch das der Bei-und Wildkräuter verlangsamt sich und so fällt weniger Jätarbeit an. Auch müssen eigentlich nur noch die gedeckten Kulturen gegossen werden. Wir freuen uns an den Blüten der ausgewachsenen Kräuter, stehengelassenen Gemüse, wie Broccoli und Salate und an den Dauerblühern  Cosmea, Ringelblume und  Borretsch.

Jetzt kann man noch an einer guten, sonnigen Lage Kopfsalat setzten, Peterli, Radieschen und Schnittsalat säen. Der Peterli bildet sich noch zu einem kräftigen Jungpflänzchen heran und treibt das folgende Jahr viele Blätter.

Unsere Schnittsalataussaaten sind alle ratzeputz von den Schnecken gefressen worden. Hier könnten wir als Ersatz noch Knoblauch stecken. Eine Knoblauchkultur im Herbst ergibt grössere Knollen als eine ab Frühjahr. Da wir aber schon auf einem anderem Beet Knoblauch gesteckt haben, müssen wir unseren Knoblauchbedarf zunächst noch besser abklären.

Gemeinschaftsgarten Aarefeld

Zurück