10.10.2014

Herbst ist, wenn die Ping Pong Bälle orange werden.

An diesem Freitagnachmittag war eine so schöne, leuchtende Herbststimmung.
Um 14.00 Uhr waren die zwei Tibeterinnen mit einem Freund schon am wischen des Schopfes und des Unterstandes. Nach erledigter Arbeit verliessen sie uns schon wieder, um einem weiteren Freund bei seinem Wohnungsumzug zu helfen. Aber nicht bevor sie zu dritt genüsslich noch eine Herbstrübe roh verspeissten. Dieses Wurzelgemüse stellt eine emotionale Verbindung zur ihrer Heimat dar. Im Tibet bauen sie nämlich die gleiche Sorte auch an.

Nun waren wir zwei Gärtner/in alleine im Garten und verschoben die Arbeit auf den Samstag. Zu schön war dieser Nachmittag. Spontan packten wir die Ping Pong Schlegel und spielten bis um vier Uhr ein unterhaltsames, ohne Punkte zu zählendes Spiel.
Die Farbe des Balles war Stimmungsecht in orange. Für den Sommer würde ein roter und für den Frühling ein grüner Ball passen. Und falls im Winter auch draussen gespielt werden könnte, wäre blau die angesagte Farbe.

Im verlaufe des Nachmittages trudelten noch vier weitere aktive Gärtner/innen ein und da passierte ein Missgeschick. Anstatt nur die schon abgeernteten Maisstauden zu roden, wurde gleich das ganze Feld gerodet. Dies nehme ich auf meine Kappe. Da habe sehr wahrscheinlich zu wenig deutliche Anweisungen gegeben. Was für mich Sonnenklar ist, ist für andere das erste mal und hier sind exakte Erklärungen wichtig. Nun so schlimm ist es auch wieder nicht. Die Kolben waren ja nicht verloren, sondern stehen jetzt gerüstet im Schopf für alle Mitglieder des Gemeinschaftsgarten bereit zum mitnehmen.

Wir können dies auch mit Humor nehmen und hatten einen lustigen z’Vieri miteinander.

Im Anschluss der Gartenöffnungszeit zügelten wir zu dritt Richtung AKuT, um bei einem Bier noch eine weitere Runde Ping Pong anzuhängen.

Am nächsten Dienstag, den 14. Oktober findet das erste mal der Gartentreff in unserem neuen Winterquartier statt. Wir freuen uns mit unseren Sitzungen im Winterhalbjahr im AKuT an der Seestr. 20 zur dessen Belebung bei zu tragen.

Gemeinschaftsgarten Aarfeld

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