07.11.2014

In der letzten Aarefeldnotiz haben wir die Gewinnung des eigenen Saatgut angesprochen. Dies ist aber nur ein Teil dieser Arbeit. Das Entkernen der Samenträger birgt auch noch einen rechten Aufwand. Diese Arbeit eignet sich hervorragend für unsere Mitglieder, die sich nicht mit körperlichen, strenger Gartenarbeit für unsere Gemeinschaft einsetzen können (nicht, nicht wollen) oder als „Schlechtwetter - Büez“.
Die Samen müssen trocken sein. Bei grösseren Samen, kann man einen Samen versuchen mit den Schneidezähnen durchzubeissen. Damit spürt man sofort ob sie schon genug trocken sind.
In diesen kleinen Mengen kommt nur Handarbeit in Frage. Wichtig ist auch die korrekte Bezeichnung der Samentüten. Diese werden mit den Pflanzennamen und Datum der Ernte versehen.

Heute begannen wir mit dem Verteilen des einen Komposts. Dieser wurde aus dem laufend anfallendem Grasschnitt mit den in 60 l  Säcken abgefüllten und gehäckseltem Kastanienlaub vom Frühjahr gemischt und angesetzt (siehe Aarefeldnotiz vom 9.Mai). Insgesamt konnten wir über den Sommer drei Gittersilos füllen. Wir trafen ein mit schon vielen roten Würmern durchsetztes Material an. Dieses verteilen wir nun nah dies nah auf die Gartenbeete welche zu spät für eine Einsaat einer Gründüngung abgeerntet wurden.
Der Laubhaufen neben dem Kastanienbaum wächst und wächst und anderes Grün-material liegt auch schon dort bereit und wir deponierten auch heute dort noch laufend weiteres Material. Das Pfingstrosenkraut, die Auberginenstauden, einzelne Cosmea -stengel etc..
Nun ist genug Material zum Schreddern vorhanden, dass es sich lohnt, die Schreddermaschine in den Gemeinschaftsgarten zu zügeln.
Unter der Leitung eines Mitgliedes aus der Kompostgruppe wird diese Arbeit nächste Woche angegangen.

Gemeinschaftsgarten Aarefeld

 

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