28.03.2014

Auf die letzte Aarefeldnotiz hin, wurden bis jetzt zwei konkrete Gestaltungswünsche geäussert.

Ein Kräuterbeet in der Yin und Yang Form.
Eine Kräuterspirale (entspricht auch unserem Logo) -  Die Schnecke.

Das Yin und Yang Beet, ist eine Aufteilung  in zwei Flächen und ist ebenerdig.

Hier könnten wir zum Beispiel Basilikum anbauen (roten und grünen).

Die Spirale wird ein eigentliches Bauwerk und setzt spezielle Beschaffung des Materials voraus (Bausteine, Kies, Sand und Humus). Hierfür eignen sich mehrjährige Kräuter.

Auch heute bot sich der Garten wieder als Ort an, der sich bestens eignet, sich mit Menschen treffen zu können, die sich sonst nie treffen würden und die sich durch das gemeinsame Thema und gemeinsam arbeiten, verbinden.

Auf der Fruchtfolgefläche 4 begannen wir mit der Aussaat von Phacelia als Gründüngung.Phacelia ist einjährig und eine ideale Vorkultur für alle nachfolgenden Pflanzen.Zudem ist sie eine sehr wertvolle Bienenweidepflanze, blüht blau und treibt fortlaufend neue Blüten aus.

Die Hauptkultur, wie in diesem Fall Tomaten, Gurken, Auberginen etc. werden ab 15.Mai  direkt in den Phaceliateppich hinein gepflanzt. Dazu wird dann eine tellergrosse Fläche der Phacelien ausgerissen, beiseite gelegt, Pflanze gesetzt und mit den beiseitegelegten Phacelien gleich gemulcht.

Die Kästen werden immer grüner und wurden heute von zwei Tibeterinnen sorgfältig und liebevoll gehäckerlet.

Des Weiteren rückt die Bereitstellung der restlichen Pflanzflächen, das heisst lockern (nicht umstechen!) und jäten mit der Grabgabel, so zügig voran, dass in Kürze alles bereit ist für die Aussaaten und die Bepflanzungen.

Im Schopf stehen ab heute 50 Vogelnistkastenbausätze bereit, um am Eröffnungsfest vom 17.Mai einen Workshop durchzuführen. Heino, der diese Bausätze vorbereitet und bereitgestellt hatte, baute mit dem Nachbarsbub gleich einen Prototyp zusammen. Und es funktionierte!

Dank einer Gartenfrau, die einen feinen Kuchen gebacken hatte, zelebrierten wir alle zusammen ein wunderschönes Z‘vieri. Jetzt, da wir Strom im Schopf und Unterstand haben, können wir heisses Wasser für Tee und Kaffee zubereiten. Unsere Oase in Thun blüht richtiggehend auf und es ist wunderschön.

Gemeinschaftsgarten Aarefeld

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