02.05.2014

Es regnet, regnet, regnet.......
Ist dies der erste Freitag, der buchstäblich ins Wasser fällt?
Der Garten soll um 14.00 Uhr geöffnet werden, doch es regnet immer noch.
Eigentlich wollten wir heute den Kastanienlaubhaufen schreddern, aber es regnet immer noch.

Nun, der Schreddermaschine ist das Wetter egal. Also wird diese heute erst einmal in den Garten gezügelt.
Und Überraschung. Den zwei Tibeterinnen ist das Regenwetter auch egal.
Jetzt heisst es improvisieren. Was wollen wir heute Nachmittag arbeiten?
Und jetzt kommt noch jemand und will auch noch mithelfen. Aber bei was?
Wir gehen alle zusammen zum Laubhaufen um uns vor der Sinnlosigkeit der geplanten Arbeit zu überzeugen. Jetzt fallen uns all die Kastanienschösslinge auf, die aus dem Laubhaufen spriessen.
Und Erde aus den Viehmarkt-60l Säcken steht auch noch zur Verwendung bereit.
Kurzerhand entstand daraus das Freitagnachmittag Schlechtwetter Programm.
Aus dem Laubhaufen suchten wir die ca. 40 schönsten Kastanienkeimlinge heraus, schleppten mal 3 60l Säcke zum Unterstand und richteten einen trockenen Arbeitsplatz ein. Jetzt kam noch eine weitere Aarefeldgärtnerin dazu. Zu dritt konnten nun die Keimlinge in 5l Kessel und 10 cm Tontöpfe eingepflanzt werden. Derweil wird die Schreddermaschine zu zweit abgeladen, es wird ein vierter 60l Sack bereitgestellt. Nun hat auch der Regen aufgehört.
Jetzt stehen 40 eingetopfte Kastanienbäume beidseitig entlang eines Gartenweges und warten darauf verschenkt, verkauft oder ??? zu werden.
Mit 40 Kastanienbäume könnte man zum Beispiel eine 200 m lange Allee an einer Autostrasse pflanzen. Oder wir könnten 40 Gemeinden ein Geschenk aus dem Aarefeld zukommen lassen. Oder wir könnten...... .
Wer hat weitere Ideen? Bring deine Idee mal in den Garten!
Wir sind gespannt was aus diesen Bäumchen bis im Herbst14/Frühling15 entsteht.

Noch etwas zum Kastanienlaub:

Dieses Laub enthält viel Gerbstoff, zersetzt sich nur ganz langsam und eignet sich daher schlecht zum Kompostieren.

So wollen wir dieses Laub zusammen mit Föhrennadeln und anderem feinem Material durch die Schlegelmühle des Schredders zu feinem Substrat verarbeiten, so verrottet es schneller. Damit bereiten wir für den Herbst einen Teilvorrat an Mulchmaterial vor, um die im Herbst abgeernteten Gartenbeete grosszügig zu mulchen. Dies ist ein dankbarer Versuch, dem Boden für die geschenkten Früchte auch wieder etwas zurück zu geben.

Im Kasten sind die Tomaten-, Kapuzinerkresse- und Edelwickenkeimlinge in 8-10er Tontöpfe eingetopft worden und sind durch die Fenster des Kastens bestens geschützt vor der kühlnassen Witterung.
Der Spinat im Kasten müssen wir kommende Woche abernten um Platz für die Zucchinis-, Kürbisse-, Gurken-, Melonen-, Andenbeeren-, Ananaskirschen-, Melonenbirnen-, Melonen- und Rondinisetzlinge zu bekommen.
All diese Fruchtgemüse sind nicht vor den Eisheiligen ins Freiland zu pflanzen, denn sie ertragen keinen Frost.

Eröffnungsfest des Gemeinschaftsgarten Aarefeld vom 17.Mai

Stand der Dinge:
Im Schopf hängt ab heute die Helferliste mit den aktuellen Einträgen: wer hilft was, wo und mit wem am Eröffnungsfest.
Wir sind zuversichtlich und sozusagen bereit. Gartenpower in Thun!

Und die Gartenpower-Kraft beginnt hier im Aarefeld, den Gärtner/innen in den Mund zu wachsen.
Wir ernten:
Im Kasten
Schnittsalat ( schon 2. und 3. Schnitt)
etwas spärlicher Spinat (alte Erde/zu wenig gedüngt?)
bald Kopfsalat und Kohlrabi

Wildkräuter 
(letzter Bärlauch, Gierschblätter - jede Menge, noch Löwenzahnblätter, rassige Gundelrebe)

Kräuter
Zitronenmelissenblätter
Ysopblätter
Bergbohnenkraut und die weiteren sind unser offenes „Geheimnis“.

Lust auf mehr? Bis bald hier im Garten mitten im Aarebecken.

Gartengemeinschaft Aarefeld

                     

Zurück