20.06.2014


Im Garten beschränken sich die Arbeiten unter anderem auf die Pflege der bestehenden Kulturen.
Giessen, aufbinden von Tomaten an Schnüren und Stickel, Rondinis an Stangen in der Laube.
Und jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, um die Melonen, Gurken und Auberginen in den beiden Kästen zu pflanzen. Um ihren Hunger nach Nährstoffen über das ganze Jahr zu befriedigen, geben wir zur jeder Pflanze zwei, drei Handvoll Schafmist tief ins Pflanzloch.
Die Gurken und Auberginen pflanzen wir im Verbund. Das heisst: Je zwei Pflanzen links und rechts am Kastenrand und dann mit ca. 80 cm Abstand eine in der Mitte des Kasten und dann wieder je zwei am Rand und wieder eine in der Mitte.
Die Melonen (zwei verschiedene Zuckermelonensorten) pflanzen wir versetzt mit einem Abstand von ca. 1 m.
Sobald bei den  Melonenpflanzen das 3te bis 4te Blatt gewachsen ist, werden wir die Triebspitze abknipsen. Die fördert das Wachstum der mehreren Seitentriebe und ergibt dadurch mehr Ertrag.

Diese Kulturen brauchen in ca. einem Monat dringend einen Wetterschutz. Diese Fenster haben wir noch nicht, denn die bestehenden sind ja zum Tomatenhaus „gewandert“. Wir haben aber Aussichten, die benötigten noch zu bekommen. 
Die Tomatenpflege beinhaltet neben dem grosszügigen Giessen, das fortlaufende „ausgeizen“ der Seitentriebe. So  fliesst sämtliche Energie in den Haupttrieb und schliesslich in dessen Früchte.

Spannend sind auch die „Fehler“, die in unserem Garten passieren.  So wurde zum Beispiel der Mangold gleich bodeneben abgeschnitten anstatt die äusseren Blätter zu schneiden oder abzubrechen und der Broccoli, welcher jetzt auch die erste Ernte erlaubt, gleich ganz ausgerissen, anstelle des schneiden des Hauptblumensprosses. Denn danach bilden sich beim Broccoli noch etliche Seitentriebe die geerntet werden können.

Auf der Fruchtfolgefläche 3 (Kohlgewächse) pflanzten wir auf der noch verbliebenen Fläche Federkohl, Rosenkohl und Wirz. Dies erfolgte nach dem gleichen Muster wie die anderen Kohlgewächse. Da der Boden im Garten alt und müde ist, haben wir auch den Rosenkohl mit einer Mistgabe ins tiefe Pflanzloch gedüngt. Eigentlich sollte man aber beim Rosenkohl zurückhaltend sein mit der Düngung, da sonst die Röschen locker und offen werden, statt eher klein und fest. Wir werden ja sehen ob wir den Boden richtig eingeschätzt haben.

Gemeinschaftsgarten Aarefeld

 

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