21.03.2014

Die Sonne steigt
höher am Horizont
Der Frühling bereit

Ist heute Frühlingsanfang oder sind wir schon im Sommer?

Diese Wetterkonstellation prüft die Geduld und Weisheit des Gärtners. Man wird verleitet, Kulturen auszusäen oder zu setzten, die sehr empfindlich auf Kälte reagieren, und die kommt bestimmt noch einmal zurück. 
Jede Pflanze möchte keimen, wachsen, blühen und fruchten in einem Zug, ohne Unterbruch. Einen Rückschlag dieses Lebensplans schwächt die wärmeliebenden Pflanzen und sie werden anfällig auf Schädlinge und Krankheiten.
Kann eine Pflanze zügig wachsen, wächst sie diesen davon und gedeiht üppig und bleibt gesund. Dazu zählen sicher die verschiedenen Bohnen, Zuckermais, Zucchini, Tomaten etc..

Im Allgemeinen sät und pflanzt man lieber etwas später als zu früh. Dann hat man Erfolg, freut sich an den Kulturen und muss sich auch nicht all zu intensiv um die Kulturen kümmern.

Im Gemeinschaftsgarten Aarefeld gedeihen zurzeit folgende Kulturen:

In den Kästen:
1.Satz Spinat, 1. Satz Schnittsalat, 2. Satz Schnittsalat, Kopfsalat, Kohlrabi, Fenchel (auf abgeernteter Fläche des Nüsslisalates und mit gesiebtem Kompost Erde aufbereitet) Zwiebeln (eng gesteckt für Bundzwiebeln)

Im Freiland:
2. Satz Spinat, Zwiebeln, Rüebli, Radiesli

Da das Wetter sicher wieder umschlägt und eine Gartenarbeit mit dem Boden nicht möglich sein wird, liegen im Schopf zwei gute Garten- und Pflanzenbücher auf ( „Flora des Kanton Bern“ und „Der Bio-Garten“ von Marie-Luise Kreuter).
Mit dem Buch „Der Bio-Garten“ (ist nur ausgeliehen von Thomas, bitte sorgfältig behandeln!)  kann man sich auch bei nassem Wetter mit dem Gärtnern beschäftigen.
Jede Kultur wird ausführlich beschrieben und man kann sich vor Ort seine Pläne schmieden, für das kommende, trockene Wetter.

Interessant und spannend wird auch die zukünftige Gestaltung unserer Gartenbeete werden.
Angefangen haben wir mit den üblichen 1.20 m breiten, geraden Beeten. Dies ist aus der gewohnten Praxis des Gartenfachberaters so entstanden. Auch fügen sich die Beete in die rechteckige Form der Pflanzfläche ein. Doch möchten wir der geschwungenen, organischen Form auch Platz bieten.
Die Frage ist: Welchen Mehraufwand sind wir bereit zu übernehmen?
Damit sich dazu jeder ein Bild machen kann, findest Du im Anhang dieser Notiz den Gartengrundriss.
Wir sind gespannt auf mögliche Ideen und Vorschläge.

 

Gemeinschaftsgarten Aarefeld

Fruchtfolgeflächen 2014 Gemeinschaftsgarten Aarefeld

Fläche 1 : Spinat und Zuckermais
Fläche 2 : Zwiebeln, Rüebli, Randen, Bohnen, Salate
Fläche 3 : Kohlgewächse
Fläche 4 : Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen
Fläche 5 : Kartoffeln

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