27.06.2014

Auf einem Beet in der Fruchtfolge 2 liefen nicht alle Sämereien zufriedenstellend auf. Allgemein stellten wir fest, dass im Garten eine Fläche von ca.5x5 m, in welcher auch das untere Viertel des obengenannten Beetes, fällt alle Kulturen sich sehr schlecht entwickeln. Welche Gründe dazu führen ist uns bis jetzt nicht bekannt. Irgendeine Spätfolge einer falschen Düngung oder was sonst noch könnte es sein? Wir wissen es einfach nicht.
Nun entschieden wir uns, als Ersatzkultur Buschbohnen (Gelbe Wachs) zu säen. Dies ist vom Zeitpunkt her noch gut möglich. Und wenn die Bohnen auch keinen rechten Ertrag abwerfen sollten, so sind sie doch eine bodenverbessernde Kultur. Sie zählen zu der Familie der Leguminosen und als solche sind sie in der Lage den Luftstickstoff mit den Knöllchen-bakterien an ihren Wurzeln im Boden zu binden.

Heute durften wir wiederum Couchenfenster bei der Gartenbauschule Hünibach abholen. Mit diesen können wir nun die beiden Kästen mit Glas decken und so den Gurken, Melonen und Auberginen optimale Bedingungen schaffen. Zu den optimalen Bedingungen zählt auch eine uneingeschränkte Besonnung den ganzen Tag und die war bis heute für die Auberginen nicht vorhanden, weil einige Äste einer Hainbuche (Carpinus betulus) dies ab Mittag verhindert. Bei dieser Hainbuche, welche sicher wild gewachsen ist, schnitten wir ungeniert die Äste weg. Leiter anstellen und schnipp und runter mit den Schattenwerfern. Jetzt konnten wir das Gestell für die Fenster in Angriff nehmen. Die besteht aus ausziehbaren Rundeisen mit einer Fassung am oberen Ende für eine Doppellatte (6x6 cm). Diese rammten wir an den Seitenwänden des Kastens mit einem Schlegel und einem Hartholz in den Boden. Durch das individuelle Verstellen der einzelnen Stangen in der Höhe, ist es ein leichtes ein waagrechtes Gestell zu bauen. Die Fenster werden leicht schräg zur Morgensonne hin montiert und etwa auf 60 cm Höhe, so dass wir mit der Giesskanne leicht darunter kommen, um zu giessen.

Ein Fenster haben wir jetzt frei behalten. Hier säen wir noch Basilikum aus und ziehen Gemüsesorten für den Herbstanbau an - zum Beispiel Zuckerhut.

In der nächste Aarefeldnotiz erinnern wir uns einmal an die Zeit zurück, in welcher die meisten Gemüse -und Getreidesorten entstanden sind und werden anhand der Geschichte über den Mais feststellen, in wieweit die Beschäftigung im Garten uns dazu befähigt, uns auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.

Gemeinschatsgarten Aarefeld

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